Augenlaser-Methode PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Die PRK ist die älteste Augenlaser-Methode und ist geeignet für Patienten mit einer dünnen Hornhaut. Die PRK ist eine Oberflächenbehandlung, bei der die Präparation der Hornhautlamelle entfällt. Stattdessen wird die oberste Deckschicht der Hornhaut, das Epithel, instrumentell entfernt. Danach wird direkt mit der Augenlaserbehandlung begonnen und die Hornhautoberfläche mit dem Laser modelliert. Die Abheilung dauert deutlich länger als bei der LASIK oder Femto-LASIK und ist mit Schmerzen (Brennen, Fremdkörpergefühl) verbunden.

Zur Schmerzlinderung erhalten Sie selbstverständlich eine schützende Verbandslinse (Kontaktlinse) und ausreichend Augentropfen, bei Bedarf auch Schmerzmedikamente. Das Erreichen der vollen Sehstärke dauert deutlich länger als bei den LASIK-Verfahren, da sich das vorher abgetragene Epithel komplett erneuern muss.

Die Abheilung muss 3 Monate lang überwacht werden. Sie können in der Regel erst nach 10 Tagen wieder arbeiten und Auto fahren. Bitte planen Sie sich in diesem Zeitraum keine Reise ein.

Transepitheliale PRK

Die Transepitheliale PRK verläuft wie die bereits beschriebene PRK.

Der Vorteil dabei ist, dass das Epithel nicht mechanisch, sondern mit dem Laser entfernt wird.

Durch den Einsatz des Lasers erfolgt der Abtrag des Epithels sehr präzise. Nach der Entfernung des Epithels beginnt der Laser sofort mit der Beseitigung der Fehlsichtigkeit.